Parkett Blog

Alles über den besten Bodenbelag


Nutzen der schwimmenden Verlegung von Parkettboden ist unter anderem, dass sie das Parkett "atmen" lässt. Sie vermeidet Spannungen, die in fest verklebtem Holzfußboden, wegen unterschiedlicher Dehnung von Holz und Untergrund bei Änderungen von Temperatur oder Feuchtigkeit entstehen sowie bei Schwachstellen in der Verklebung zu Verwerfungen führen zu können. Aber wie bringen Sie einen Holzfußboden schwimmend an?

Welche Gerätschaft wird beim Parkett verlegen verwendet?

Für das Parkett verlegen brauchen Sie:
- eine Säge
- ein Hammer sowie ein Schlagklotz
- das Teppichmesser (Cutter)
- einen Stift
- ein Bandmaß
- unter Umständen ein Montiereisen und einen Bohrschrauber

Vorteilhaft sind darüber hinaus einige lange, schmale Keile, die das Einwinkeln der Paneele vereinfachen.
Exakte gerade Schnitte sind mit einer Kreissäge sehr einfach zu ziehen, eine gute Stichsäge ist jedoch völlig hinreichend und Sie können jene auch für kompliziertere Schnitte an Kanten, Türzargen, Heizungsrohren und so weiter benutzen. Wesentlich bei einer Stichsäge ist, dass die Fußplatte entweder stabil steht oder sich zuverlässig im rechten Winkel zum Sägeblatt arretieren lässt.

Das Parkett verlegen

Nachdem Sie den Fußboden vorbereitet, das heißt, fruehere Bodenbeläge entfernt, den Fußboden gereinigt und Schadstellen sowie Unebenheiten ausgebessert haben, verlegen Sie an erster Stelle eine Dampfsperrfolie aus Polyethylen. Jene ziehen Sie an den Wänden ungefähr zehn Zentimeter hoch. Die einzelnen Bahnen müssen etwa dreißig Zentimeter überlagern.

Auf die Dampfsperre folgt eine Trittschalldämmung, beispielsweise 2 Millimeter Kork. Diese wird nicht an der Wand hochgezogen. Die Trittschalldämmung kann auch kleinere Unebenheiten anpassen, darauf sollten Sie allerdings nicht vertrauen. Eine gute Vorbereitung des Bodens vor dem Parkett verlegen ist weniger mühsam als ein nachträgliches Entfernen von Schönheitsfehlern.

Auf der Trittschalldämmung starten Sie nun mit dem eigentlichen Parkett verlegen. Dazu beginnen Sie normalerweise in dem rechten, hinteren Winkel mit dem ersten Paneel, platzieren es mit der Feder zur Zimmerwand und gehen nach links weiter. Hierbei winkeln Sie die Paneele an den Stirnseiten ein.

Die letzte Diele jeder Reihe muss üblicherweise gekürzt werden. Dazu legen Sie diese mit der Feder zur Zimmerwand und der Unterseite nach oben unter die bereits ausgelegte Reihe. Nun können Sie die Schnittlinie einfach an der Stirnkante der letzten Diele entlang anzeichnen. Sofern das Reststück noch min. zwanzig bis 30 Zentimeter lang ist, verwenden Sie es für den Anfang der nächsten Reihe. Hierdurch entsteht selbsttätig der erforderliche Versatz der Paneele, zwischen den einzelnen Reihen.

Die folgende Reihe platzieren Sie zuerst einzeln und winkeln sie dann ein. Hierbei helfen die langen Keile, auf welchen Sie die lose Reihe zunächst ablegen, so dass sie exakt im angemessenen Winkel liegt, um in die bereits verlegten Dielen einzurasten.

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